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23 | 02 | 2012
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Krankenhaus Siloah Bauteil N PDF Drucken
Durch Ergänzung und Aufstockung des Funktionsbaus wurden zwei neue Ebenen für die künftige Nutzung des Klinikums hergestellt und eine Hubschrauberlandeplattform errichtet. Das massive Treppenhaus im Inneren des Gebäudes, eine Fluchttreppe aus Stahl und der bis auf das Landedeck reichende Doppelaufzug ist zukunftssicher sowohl für den jetzigen Betrieb als auch für künftige Erweiterungen ausgelegt.

Absturzsicherungen, Rettungswege, Brandschutzmaßnahmen und Befeuerung entsprechen den aktuellen luft- und baurechtlichen Vorgaben. Alle Arbeiten wurden unter Aufrechterhaltung des laufenden Krankenhausbetriebs innerhalb des vorgegebenen Termin- und Kostenrahmens erledigt. Die bestehende Dachabdichtung und Wärmedämmung konnte auch während der Aufstockungsarbeiten durch Anwendung eines technischen Sondervorschlags voll funktionsfähig erhalten bleiben. Ebenso blieb das innen liegende Treppenhaus während der Aufstockungsarbeiten durch Einbringung verschiedener Staubschutz- und Regenschutzebenen in Betrieb. Es wurden in enger Abstimmung mit Architekt und Bauherrn Bautechniken mit geringer Staub- und Lärmentwicklung gewählt. Zudem konnten durch enge Abstimmung der Arbeitszeiten für notwendige Bohr-, Stemm- und Abbrucharbeiten die Beeinträchtigung des Klinikbetriebs im Funktionsbau minimiert werden.
Fertigstellung 03/2009
03/ 2009 Fertigstellung der Baumaßnahme
11/2008: Hubschrauberlandeplattform für das Krankenhaus Siloah betoniert
Der Hubschrauberlandeplatz auf dem Dach des Krankenhauses Siloah in Pforzheim wurde auf Höhenkote 22,0 m betoniert. Die endfertige Oberfläche der Stahlbetonkonstruktion wurde mit 5,0 m breiten Gefällestreifen betoniert. Dachabläufe, Aussparungen für Landeplatz und Positionsbefeuerung sowie weitere betriebsnotwendige Einbauten wurden lage- und höhengenau in die Ortbetonplatte eingebaut. Der gesamte Herstellungsvorgang erfolgte unter laufendem Krankenhausbetrieb. Durch den Einsatz einer 58,0 m-Betonpumpe und örtlicher Einweisung der Betonmischfahrzeuge war die Zuwegung zum Krankenhaus für Rettungswagen und Lieferverkehr jederzeit gewährleistet. Das Baustellenteam hat sich trotz des grandiosen Blicks über die Dächer von Pforzheim in den Nordschwarzwald auf die präzise Verarbeitung des Betons und der Herstellung der endfertigen Oberfläche konzentriert. Bald wird der Landeplatz den fliegenden Rettern zur Verfügung stehen.